Über uns: Das Management

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Mag. (FH) Anja Herberth / Unternehmensberaterin

Seit 20 Jahren in der Beratung aktiv, ist Anja Herberth mit der Agentur owl lab auf die digitale und technologische Transformation spezialisiert. Sie studierte an der FH Wien Unternehmensführung mit Schwerpunkt "Strategisches Management" und war u.a. Pressesprecherin des Elektrogroßhandelsunternehmen REXEL.

Über das Zukunftsforum Connected Buildings

 

Das smarte Wohnen und Arbeiten erfuhr durch Corona einen massiven Schub: Eine Entwicklung, die früher mehrere Jahre gedauert hätte, fand plötzlich innerhalb weniger Monate statt. Unser Zuhause wurde zum Arbeitsplatz und Schulzentrum, wir shoppen und bezahlen unsere Einkäufe online. Ein Gutteil unserer beruflichen und privaten Kommunikation findet nun über das smarte Telefon oder mit Videocalls statt - selbst die hartnäckigsten Videocall-Verweigerer lernten sehr rasch mit den Tools zu arbeiten. 

Verband man früher Smart Home lediglich mit der Zielgruppe bis 35 Jahre, so erweiterten sich die Zielgruppen nun bis in das Pensionsalter. Smarte Tools waren gerade für ältere Menschen und potentielle Risikopatienten die einzigen Kontaktmöglichkeiten mit der Außenwelt. Das bedeutet aber auch: So intensiv mit den digitalen Möglichkeiten auseinandergesetzt haben sich die Zielgruppen noch nie - und vieles, was das Leben erleichtert, ist gekommen, um zu bleiben. Warum sollten Menschen auch auf liebgewonnene Vorteile auch verzichten? 

Für Unternehmen bedeutet dies neue Chancen und Möglichkeiten für unternehmerisches Wachstum - und diese Chancen existieren auch für heimische, regional agierende Kleinunternehmen.

 

Wie können selbst kleine Unternehmen vom Trend hin zu smarten Gebäuden profitieren?

So oft hören wir von den Problemen, die Amazon & Google verursachen: Es ist für viele Unternehmen schwer, sich von den großen internationalen Branchenplayern abzuheben und ein Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln. Wenn die Produkte sich in keinster Weise von den Produkten der Konkurrenz unterscheiden, dann entscheidet der Preis. Und das ist der Todesstoß für jede Firma. Denn kleine Unternehmen mit einer Ausstellungsfläche und hohen Personalkosten können nicht konkurrenzfähig sein gegenüber reinen Online-Plattformen, die von irgendwo auf dieser Welt völlig automatisiert ihren Vertrieb steuern. 

Mit dem Zukunftsforum wollen wir den heimischen Unternehmen - egal welcher Größe - helfen, diesen Zukunftsmarkt für sich zu entdecken. Durch den Aufbau regionaler Dienstleistungen und Services können auch kleine, regional agierende Unternehmen in diesem Themenfeld ihre Zukunft festigen. 

Wir kümmern uns um das, was heute noch fehlt

Warum es das Zukunftsforum braucht? Wir agieren entlang der gesamten Wertschöpfungskette, sehen uns also ganzheitlich die Herausforderungen in der gesamten Produktions- und Servicekette an. Durch dieses gemeinsame Vorgehen reduzieren wir den Aufwand, der hinter dieser digitalen und technologischen Transformation für jedes einzelne Unternehmen steckt. Denn Veränderungen bedeuten für Sie und die Unternehmen eine große finanzielle und strategische Herausforderung. Die Corona-Krise hat in vielen Firmen die Ersparnisse wegschmelzen lassen - die Bedingungen haben sich dadurch also noch weiter verschärft. 

Gemeinsam erarbeiten wir Lösungen, um den heimischen Markt in der Weiterentwicklung zu unterstützen. Dabei hilft uns ein Fachbeirat aus Unternehmen aus diesen unterschiedlichsten Sektoren (mehr Infos finden unter diesem Link). 

Die Ziele unserer Initiative sind die fachübergreifende Zusammenarbeit und Vernetzung von Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette sowie die Positionierung und Sichtbarkeit smarter Gebäude-Technologien in der Öffentlichkeit.

Warum die Weiterentwicklung der heimischen Wirtschaft so wichtig ist

Die aktuellen digitalen und technologischen Entwicklungen stellen einen sehr wichtigen Treiber für unsere Gesellschaft und Volkswirtschaft dar. Der Heimtechnologie-Markt setzt vielfach auf Lösungen der großen internationalen Player, die durch ihre einfache Bedienung bestechen. Waren früher noch Programmier-Kenntnisse notwendig, um sein Heim smart zu gestalten, so geht der Markt nun hin zu Plug-and-Play Lösungen. Es besteht die Gefahr, dass der Markt an den heimischen Unternehmen vorbeigeht. Am B2B- und B2C-Markt gibt es aber jede Menge Chancen und Möglichkeiten - wenn die Produkte mit Services und Mehrwert aufgewertet werden.

Denn wer übernimmt die Installation komplexer Systeme zur Gebäude-Automation? Wer berät Kunden, welches System für seine Bedürfnisse perfekt passt? Und welches Unternehmen übernimmt Wartung und Service? Amazon & Google wohl nicht. Und hier liegen die Chancen auch für kleine, regionale Unternehmen.